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Die Magie der Runen-Steine...

Das Ogham Runenalphabet: Die geheime Schrift der Kelten

Immer wieder hört man, die Kelten hätten keine Schrift gehabt. Doch das ist ein Irrglaube. Er rührt wohl daher, dass die Kelten (anders als die Griechen oder Römer) keine Bibliotheken führten, in denen sie historische Chroniken anlegten oder religiöse Bräuche dokumentierten. Für sensibles Wissen pflegen die Kelten und Druiden nämlich eine orale Tradition und gaben es von Generation zu Generation weiter. Nur so konnte dauerhaft sichergestellt werden, dass das geheime Wissen der Druiden nicht in die falschen Hände gerät. Doch in späteren Tagen, als die Kelten zunehmend von den Römern und den Christen unterdrückt und vertrieben wurden, entwickelten sie die Ogham-Schrift. Dabei handelt es sich um eine Codierung des lateinischen Alphabets, mit der es möglich war geheime Botschaften auszutauschen, die ihre Verfolger nicht verstanden. Auch heute sind das Ogham-Alphabet und seine Bedeutung noch gut erhalten und es wird beispielsweise als Runen-Orakel genutzt oder für die Verstärkung der Effekte von Schutzamulette und Druidenstäben eingesetzt.

Auf dieser Seite erfährst Du Alles über den Ursprung des Ogham Runenalphabets und wie die Ogham-Schrift funktioniert. Weiter unten findest Du eine vollständige Übersicht aller Ogham-Runen inklusive ihrer Bedeutung und Wirkung.


Übersicht

1. Widmung

2. Ursprung und Bedeutung der Ogham Schrift

3. So funktioniert das Ogham-Alphabet

4. Andere Runenreihen

5. Runenmagie

6. Alphabetische Übersicht

7. Das Baumalphabet




Wir widmen diese Seite dem Gedanken an Brigitta Creanna Rogenmoser.


Sie sah das Ende im Anfang und den Anfang im Ende.


Ihre Arbeit und ihr beeindruckendes Vermächtnis im Bereich des Hexentums, der Magie und der Tierkommunikation sind eine große Inspiration für uns alle. Ohne ihre Recherchen zum Thema Ogham-Schrift wäre eine vollständige Darstellung des Baumalphabets wie auf dieser Seite nicht möglich gewesen.

Creanna, unser Herz ist mit Dir und wir warten mit Achtsamkeit auf Deine Signale! ✨💖

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Alles zum Thema Ogham Schrift: Ursprung und Bedeutung


Ein 1.500 Jahre alter Runenstein im Südwesten Irlands. Foto: Robert Linsdell Die Ogham Schrift (auch Ogam, oder Schottisch-Gälisch Oghum) entstand vor etwa 1.700 Jahren in Irland und Schottland. Der Name leitet sich von Ogma ab, dem keltischen Gott der Redekunst. Die Ogham Schrift wurde benutzt, um an der Kante von sogenannten Runen-Steinen Worte oder kurze Texte einzuritzen.

Im Lebor Gabála Érenn, dem "Buch von den Einnahmen Irlands", wird die Erfindung der Ogham-Schrift dem skythischen König Feinius Farsaidh zugeschrieben. Dabei handelt es sich jedoch wahrscheinlich um eine rein mystische Gestalt. Ein realistischer Ursprungsmythos ist, dass Ogham von den Kelten in Irland und Schottland entwickelt wurde, um in Zeiten der zunehmenden Unterdrückung ihrer Kultur durch das Christentum als geheimes Kommunikationssystem zu dienen. Mit den Ogham-Schriftzeichen konnten sich die Druiden (die damals bereits von den christlichen Herrschern verfolgt wurden) geheim austauschen, Nachrichten hinterlassen und ihr Wissen weitergeben, und zwar ohne, dass ihre Verfolger die Aufzeichnungen entziffern konnten. Auch wenn die meisten Ogham-Relikte in Runen-Steinen zu finden sind, ist anzunehmen, dass Ogham-Zeichen auch häufig in Bäume oder Druidenstäbe eingeritzt wurden. Zudem berichten zahlreiche keltische Sagen davon, dass Nachrichten von Göttern, Druiden oder Herrscherhäusern in Ogham-Schrift in Holzstäbe eingeritzt und von einem Boten überbracht wurden.

Das Ogham-Alphabet steht in enger Verbindung mit dem keltischen Baumhoroskop. So bezeichnen die Namen der Runen zumeist auch den Namen eines Baumes. Beispielsweise war die Haselnuss den Kelten als Coll bekannt und die Coll-Rune repräsentiert die Buchstaben C und K in der Ogham-Schrift. Doch auch andere Pflanzen, die den Druiden heilig waren, wie zum Beispiel die Mistel und der Stechginster, haben ihren Platz im Ogham-Alphabet gefunden.


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Das Rad des Seins


Keltische Runenschrift: So funktioniert das Ogham-Alphabet

Die Ogham-Schrift wird traditionell von oben nach unten gelesen. Die einzelnen Schriftzeichen bzw. Buchstaben ziehen sich dabei von einer (manchmal unsichtbaren) vertikalen Linie entweder nach links oder rechts, oder sie durchkreuzen diese in der Mitte. Das verleiht dem Ogham Alphabet eine wunderschöne Symmetrie, wie wir sie in der keltischen Mystik immer wieder antreffen. Das Wort ERDE würde in Ogham etwa so aussehen:

E R D E


Die einzelnen Ogham Runen lassen sich in die drei Hauptgruppen Striche nach rechts (Aicme Beithe), Striche nach links (Aicme Húatha) und Striche durch die Mitte (Aicme Muine) einteilen. Dazu kommen die Vokale (Aicme Ailme) sowie eine ergänzende Zusatzgruppe (Forfeda), um deren Buchstaben das Ogham Alphabet erst später erweitert wurde. Insgesamt umfasst die Ogham Schrift 24 Zeichen, mit denen sich alle Buchstaben des deutschen Alphabets (mit Ausnahme der Umlaute Ö und Ü und dem Scharfen-ß) darstellen lassen. Das liegt daran, dass manche Runen für zwei Buchstaben gleichzeitig stehen. Beispielsweise steht die Fearn-Rune zugleich für das F, V und W. Zusätzlich gibt es die Zwielaut-Runen Ngetal und Oir, die für die Buchstabenfolgen NG und OI stehen.


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Andere Runenreihen

Da Runen und Runenmagie in vielen alten Kulturen rund um den Erdball eine Rolle spielten, handelt es sich dabei um ein äußerst komplexes Thema. Das Wissen auf dieser Seite konzentriert sich auf die Beith-Luis-Nin-Version der Ogham-Runen, die von den Kelten in Irland und Schottland verwendet wurde. Andere bekannte Runenreihen sind beispielsweise die angelsächsische Runenreihe, das Futhark, sowie das punktierte Runenalphabet. Jede Rune aus jedem Runenalphabet hat ihre individuelle, besondere Bedeutung, deren Interpretation sich auch von Mensch zu Mensch und von Baumzeichen zu Baumzeichen unterscheiden kann. Wenn wir Schutzrunen oder Kraftrunen in unsere energetisierten Druidenstäbe einarbeiten, stimmen wir uns dabei sorgfältig mit den Anforderungen und Wünschen des zukünftigen Stabträgers ab. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Runen das energetische Potential der Stäbe verstärken.


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Runenmagie: Runenstäbchen und das Runen Orakel

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum das Wort „Buchstabe“ eigentlich „Buchstabe“ heißt? Es hat seinen Ursprung bei den Germanen, die kleine Holzscheiben der Buche nahmen und in diese Runen einritzten. Solche Runen-Buchstaben wurden als Orakel für bedeutende Entscheidungen genutzt. Auch heute werden Runenwürfel noch als Runenorakel eingesetzt.

Bei den Druiden der Kelten kommen auch Runenstäbchen zum Einsatz. Dabei handelt es sich um kleine Stäbchen, meistens von den zarten Ästchen einer Weide, die während eines Orakel-Rituals geworfen werden (ähnlich wie bei einem Mikado-Spiel). Danach lassen sich aus den entstandenen Kombinationen einzelne Ogham-Zeichen ablesen und so Fragen durch das Orakel beantworten.

Zudem setzten viele Menschen auf die schützende Kraft der Runen. So wie einen Lebensbaum oder ein schamanisches Krafttier haben sie auch eine persönliche Schutzrune, die sie in Form eines Amuletts bei sich tragen oder mit der sie die Wirkung ihrer magischen Gegenstände verstärken. Die Runenmagie nimmt damit auch heute noch eine wichtige Rolle im Druidentum und anderen Formen der naturverbundenen Energetik ein. Wir hoffen, dass die folgende Erklärung zur Bedeutung und Wirkung der Ogham-Runen Dir dabei hilft, die richtige Schutzrune für Deinen Weg zu finden.


Runenstäbchen als Orakel

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Alphabetische Übersicht der Ogham Runen

Hier findest Du eine Übersicht zum Ogham-Alphabet nach Beith-Luis-Nin. Sie zeigt die Runen geordnet nach dem deutschen Alphabet. Weiter unten findest Du alles über die einzelnen Ogham-Runen, sowie die ihnen zugeschrieben Pflanzen, Bedeutungen und Wirkungen. Für mehr Informationen zu den einzelnen Runen, kannst Du einfach auf den Buchstaben klicken.

Mit dieser Navigation gelangst Du direkt zur jeweiligen Ogham-Gruppe:


Hinweis: Die Runen-Zeichen in der dritten Spalte der Tabelle sind im Unicode-Format, welches die Ogham-Runen leider (entgegen der Tradition) von links nach rechts darstellt, anstatt von oben nach unten. Eigentlich gehören die Zeichen um 90° gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Unter der Tabelle findest Du die Runen-Zeichen im „richtigen“ Format 😊


Buchstabe
Rune-Name
Rune-Zeichen
A
Ailim
+
AE / Ä
Mor
B
Beith
C
Coll
D
Duir
E
Eadha
F
Fearn
G
Gort
H
Huathe
I
Ioho
J
Phagos
K
Coll
L
Luis
M
Muin
N
Nuin
NG
Ngetal
O
Ohn
OI
Oir
P
Beith
Q
Quert
R
Ruis
S
Saille
T
Tinne
U
Ur
V
Fearn
W
Fearn
X
Koad
Y
Phagos
Z
Straif

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Das Baumalphabet: Alle Ogham-Runen

Gruppe Aicme Beithe (Striche nach rechts)

Beith-Rune

Beith-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: B / P

Runen-Zeichen:

Pflanze: Birke

Wirkung / Bedeutung: Vitalität und ewige Jugend; Kreislauf des Lebens



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Luis-Rune

Luis-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: L

Runen-Zeichen:

Pflanze: Eberesche

Wirkung / Bedeutung: Spiritueller Schutz; Öffnung des dritten Auges



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Fearn-Rune

Fearn-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: F / V / W

Runen-Zeichen:

Pflanze: Erle

Wirkung / Bedeutung: Austausch von Energie; Aufhebung der Schranken zur Anderswelt



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Saille-Rune

Saille-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: S

Runen-Zeichen:

Pflanze: Weide

Wirkung / Bedeutung: Stärkung der Intuition; Reinigung der Aura



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Nuin-Rune

Nuin-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: N

Runen-Zeichen:

Pflanze: Esche

Wirkung / Bedeutung: Weiße Magie; Vermittlung zwischen den Welten



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Gruppe Aicme Húatha (Striche nach links)

Huathe-Rune

Huathe-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: H

Runen-Zeichen:

Pflanze: Weissdorn

Wirkung / Bedeutung: Disziplin und Bescheidenheit; Reinigung und Schutz



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Duir-Rune

Duir-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: D

Runen-Zeichen:

Pflanze: Eiche

Wirkung / Bedeutung: Inspiration von Vertrauen und Kraft; Schutz von Anderen



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Tinne-Rune

Tinne-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: T

Runen-Zeichen:

Pflanze: Stechpalme

Wirkung / Bedeutung: Gerechtigkeit und der Einsatz für Schwächere; Erweckung der Kämpfernatur



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Coll-Rune

Coll-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: C / K

Runen-Zeichen:

Pflanze: Haselnuss

Wirkung / Bedeutung: Streben nach Weisheit; Förderung der Intuition



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Quert-Rune

Quert-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: Q

Runen-Zeichen:

Pflanze: Apfelbaum

Wirkung / Bedeutung: Erlangen von innerer Schönheit; Entscheidungen intuitiv meistern



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Gruppe Aicme Muine (Striche durch die Mitte)

Muin-Rune

Muin-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: M

Runen-Zeichen:

Pflanze: Kastanie

Wirkung / Bedeutung: Erweckt den Mut der Propheten; Befreiung von Hemmungen



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Gort-Rune

Gort-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: G

Runen-Zeichen:

Pflanze: Efeu

Wirkung / Bedeutung: Zielstrebigkeit und Erfolg; Hilfe bei der Selbstfindung



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Ngetal-Rune

Ngetal-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: NG

Runen-Zeichen:

Pflanze: Schilfrohr

Wirkung / Bedeutung: Erreichen von innerer Ruhe; Einheit und Versöhnung



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Straif-Rune

Straif-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: Z

Runen-Zeichen:

Pflanze: Schwarzdorn

Wirkung / Bedeutung: Stählernes Durchhaltevermögen; Erlangen von Zufriedenheit



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Ruis-Rune

Ruis-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: R

Runen-Zeichen:

Pflanze: Linde

Wirkung / Bedeutung: Stimuliert den Fluss der Energie; Heilung und Verwandlung



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Gruppe Aicme Ailme (Vokale)

Ailim-Rune

Ailim-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: A

Runen-Zeichen: +

Pflanze: Tanne

Wirkung / Bedeutung: Schnelles Auffassungsvermögen; Schärfung der Voraussicht



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Ohn-Rune

Ohn-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: O

Runen-Zeichen:

Pflanze: Stechginster

Wirkung / Bedeutung: Langlebiger Wohlstand und Reichtum; Großzügigkeit gegenüber Anderen



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Ur-Rune

Ur-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: U

Runen-Zeichen:

Pflanze: Mistel

Wirkung / Bedeutung: Öffnung für die Liebe; Erreichen von Träumen



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Eadha-Rune

Eadha-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: E

Runen-Zeichen:

Pflanze: Pappel

Wirkung / Bedeutung: Überwinden von Hindernissen; Reinkarnation und der ewige Kreislauf



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Ioho-Rune

Ioho-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: I

Runen-Zeichen:

Pflanze: Zürgelbaum

Wirkung / Bedeutung: Krise als Chance; Schaffen von Großem



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Forfeda (Zusatzgruppe)

Koad-Rune

Koad-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: X

Runen-Zeichen:

Pflanze: Kiefer

Wirkung / Bedeutung: Einen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; Wiederfinden von altem Wissen



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Oir-Rune

Oir-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: OI

Runen-Zeichen:

Pflanze: Hainbuche

Wirkung / Bedeutung: Göttliche Eingebung; Genießen von süßen Stunden



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Phagos-Rune

Phagos-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: IO / J / Y

Runen-Zeichen:

Pflanze: Buche

Wirkung / Bedeutung: Zugang zu verborgenem Wissen; Stimulieren intellektueller Energien



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Mor-Rune

Mor-Rune

> Dein persönlicher Runen-Stab

 


Buchstabe: AE

Runen-Zeichen:

Pflanze: Ulme

Wirkung / Bedeutung: Schutz von Reisenden; Gunst der Muttergöttinnen



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Urheber Foto Runenstein: Robert Linsdell


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