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Die Mystik der alten Kelten...

Keltisches Druidentum: Druiden gestern und heute

Vor 10.000 Jahren herrschten alte Völker über die Berge, Täler und Wälder Europas. Von ganz oben auf den britischen Inseln (die damals noch Halbinseln waren - schließlich konnte man am Ende der letzten Eiszeit noch zu Fuß von Helgoland bis England gehen) bis zum Mittelmeer im Süden, das wegen des niedrigen Wasserstands in mehrere Binnenmeere aufgeteilt war.

Heute findet man hunderte Meter unter dem Meeresspiegel noch die Spuren der Tempel und heiligen Orte aus dieser Zeit. Hier liegt auch der mystische Ursprung des Druidentums, das sich später mit der Ausbreitung der Kelten über ganz Europa verbreitete und bis heute untrennbar mit dem Wissen und der Kultur der alten Kelten in Verbindung steht.


Übersicht

Keltische Druiden: Der Mythos

Der Baum des Lebens Archäologen und Geschichtsforscher wissen nur wenig über das Leben der alten Druiden. Fest steht, keltische Druiden (und Druidinnen!) waren besonders weise Menschen in einer spirituellen Führungsrolle. Sie hüteten altes Wissen über die Natur, die Sterne und das Wesen der Menschen und gaben es von Generation zu Generation weiter. Cicero beschrieb einen gallischen Druiden namens Diviacus, der eine Wissenschaft namens physiologia betreibe, ihm also als Arzt begegnete. Aber die keltischen Druiden hatten auch viele andere Aufgaben. Sie leiteten die Rituale und Bräuche im keltischen Jahreskreis, fanden Erklärungen für Naturphänomene, erforschten die Flüsse der Energie und behielten stets den Nachthimmel im Auge. Damit waren sie sozusagen Priester, Philosophen, Magier, Astrologen und Ärzte zugleich.

Das Wort Druide leitet sich aus den Keltischen Wörtern dru und uid ab. Uid bedeutet so viel wie klug, oder weise. Auch in modernen indogermanischen Sprachen versteckt sich uid noch im Wortstamm - beispielsweise im deutschen Witz oder im englischen wit (Geist). Das dru verbanden die Kelten mit Eiche, einem der heiligen Bäume, der Kraft und Stärke repräsentiert. Es wurde zur Verstärkung eines anderen Wortes eingesetzt, damit sind Druiden sehr weise, bzw. Eichenweise.


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Was macht einen Druiden aus?

Die keltischen Druiden lebten im Einklang mit der Natur, sie verehrten die Naturgewalten und schrieben magischen Kraftplätzen eine besondere Bedeutung zu. Sie glaubten an die Verbundenheit von allem Lebendigen und an den Fluss von natürlichen Energien, deren harmonisierende Effekte sie erforschten. Jedes Tier und jede Pflanze, so wie jeder Mensch, galt für die Druiden als Teil eines großen Ganzen, das sich in der Natur manifestiert.

Eine besondere Rolle im Leben der Druiden spielten die Bäume. Sie studierten das Wesen aller in Europa heimischen Laub- und Nadelbäume. Jedem Baum und jedem Holz schrieben sie dabei besondere Eigenschaften und Fähigkeiten zu. Auf diesem Wissen basiert das keltische Baumhoroskop. Der Lebensbaum eines Menschen hatte für einen Druiden eine ähnliche Bedeutung wie das Sternzeichen und der Aszendent für einen Astrologen. Im Baumkreis sahen die Druiden die Gesamtheit aller Eigenschaften, von allem Guten, was die Bäume für sie repräsentierten. An Kraftplätzen gewachsene Bäume hatten zudem die Fähigkeit, die Energie des Ortes in ihrem Holz zu speichern. Dieses Holz wurde von den Druiden für ihre Stäbe verwendet. Doch da die Druiden auch sich selbst (so wie alles andere) im Baum sahen, wurden die Bäume niemals gefällt, um Wander- und Zauberstäbe herzustellen. Sie nahmen nur Äste, die von den Bäumen fallen gelassen und somit an den Kreislauf der Natur zurückgegeben worden waren.

Dieser Tradition folgen auch moderne Druiden, die druidische Wanderstäbe für all jene anbieten, die es immer noch in die Wälder zieht.

Natürlich ist es nicht nur der Zugang zu verborgenem Wissen, was einen Druiden ausmacht. Er oder sie muss eine besondere Verbindung zur Natur spüren und die natürlichen Energieflüsse verstärkt wahrnehmen. Dazu kommt eine besondere Beobachtungsgabe, die ihm viel über die Natur und die besonderen Plätze in ihr verrät. Er spürt die unterschiedlichen Energien, die auf der Erde zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahreskreis wahrgenommen werden können. In druidischen Ritualen, beispielsweise zur Sonnwende oder zum Äquinoktium, bündelt er die Energien in einem harmonischen Fluss.

Druiden waren und sind besondere Menschen, die ein besonderes Feingefühl für diese Dinge besitzen. Sie sehen viel in der Aura ihres Gegenübers und erkennen ihresgleichen sofort an der Ausstrahlung. Auch wenn nur Bruchstücke davon überliefert sind, wird das Wissen der alten Kelten von modernen Druiden heute wieder verstärkt erforscht und eingesetzt, um Wege zu finden, Harmonie mit der Natur zu erlangen und im Einklang mit ihr zu leben.


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Druiden Kupferstich


Leben wie ein Druide: Druidentum heute

Moderne Druiden gibt es in vielen unterschiedlichen Formen. Manche organisieren sich in druidischen Orden, andere streifen vorwiegend allein durch die Wälder und pflegen nur lose Verbände für gemeinsame Rituale anlässlich der Feste und Bräuche im keltischen Jahreskreis. Was sie alle verbindet, ist der Einklang mit der Natur und der Glaube an die Weisheit der alten Kelten. Auch wenn dieser spirituelle Ansatz nichts mit organisierter Religion zu tun hat, wurde das Druidentum in Großbritannien im Jahr 2010 als Religion anerkannt.

Anders als moderne Gurus, suchen Druiden nicht die Öffentlichkeit oder gar das Bad in der Menge. Ganz im Gegenteil, sie leben meist zurückgezogen und treffen nur selten auf andere Menschen. Bevorzugt auf andere Druiden, um an alten Kraftorten gemeinsam Rituale durchzuführen. Manche Druiden suchen als höchste Stufe des druidischen Lebensstils komplette Unabhängigkeit von der Gesellschaft. Sie leben in und mit der Natur, in der sie Erleuchtung durch die Harmonie mit der Umwelt und der Energie verspüren.

Ein moderner Druidenmeister, der für Keltus Druidenstäbe energetisiert, lebt das ganze Jahr über in den Wäldern. Er ernährt sich von dem, was der Wald freiwillig hergibt, vorwiegend vegan: Kastanien, getrocknete Pilze, Nüsse und Beeren, wilder Bärlauch, manchmal auch Vogeleier, die aus dem Nest geworfen wurden. Um mit den Naturgewalten umzugehen verwendet er die Werkzeuge der experimentellen Archäologie. Sein Leben widmet er ansonsten dem Durchführen von Ritualen gemäß des keltischen Jahreskreises sowie langen Wanderungen zwischen den unterschiedlichen mystischen Kraftorten.

Andere praktizieren die Lebensweise der Druiden in geringerem Ausmaß, beispielsweise als Ausgleich zu einem Leben in der modernen Gesellschaft. Sie feiern die keltischen Feste, nehmen an Ritualen teil und suchen Kraftorte auf, um dort Energie aufzutanken. Im Bereich der Energetik unterstützen sie andere, führen Reinigungsrituale durch und sorgen für harmonische Energieflüsse in der Umwelt. So leben Druiden noch heute unter uns, manchmal sogar ohne, dass wir es wissen. Generation für Generation geben sie das geheime Wissen ihrer Vorgänger weiter und halten die keltischen Bräuche und Traditionen lebendig.


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